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Maximal drei Ziele pro Quartal

15. Januar 2026 · Olaf Rosenbaum · 2 Min. Lesezeit

Bei strategischen Zielen – im OKR-System: Objectives – geht es nicht darum, die Qualität des Klopapiers zu tauschen. Ein Objective ist etwas, das in Deinem Unternehmen tatsächlich einen Unterschied macht. Und das heißt fast immer: ein Eingriff in die Kernstrukturen.

Genau deshalb gilt: maximal drei pro Quartal. Mehr wirst Du nicht hinbekommen. Entweder wird es zu stressig für Deine Leute – oder Du nimmst, weil Du an mehreren Kernprozessen gleichzeitig arbeitest, den ganzen Laden auseinander. Dann blockieren die Ziele Dein Unternehmen, statt es voranzubringen. Das Gegenteil dessen, was Du willst.

Drei pro Quartal, das macht zwölf im Jahr. Zwölf strategische Verbesserungen, wirklich umgesetzt – damit bist Du ganz weit vorne. Vergleich das mit Deiner Vergangenheit: Da waren es vermutlich eine oder zwei. Der Sprung kommt nicht von mehr Arbeit, sondern davon, dass Du der ganzen Geschichte eine Struktur gibst. Und Struktur erhöht immer Geschwindigkeit. Oder – man soll sich ja nicht selbst zitieren, außer wenn es gut ist: System schlägt Intensität.

Eine Faustregel zur Kontrolle: Deine Ziele und ihre Messwerte müssen auf ein Blatt Papier passen. Passt es nicht mehr auf ein Blatt, ist es viel zu viel. Dann erschlägt Dich die Masse, und Dein Unternehmen wird insgesamt unproduktiver.

Also: Nimm Dir weniger vor, als Du gern würdest. Die übrigen Ideen laufen Dir nicht weg – sie kommen im nächsten Quartal dran.

Zwölf umgesetzte Ziele schlagen fünfzig aufgeschriebene. Nicht weil Du mehr arbeitest – sondern weil Struktur Geschwindigkeit erhöht.

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