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Dein Controlling beginnt mit einer Excel-Tabelle

20. August 2026 · Olaf Rosenbaum · 2 Min. Lesezeit

Du musst für Dein Controlling nicht zur Volkshochschule und keinen Kurs machen. Ist das Unternehmen klein genug, reicht eine Excel-Tabelle. Genau so gehe ich in jedem Unternehmen vor, in das ich zur Beratung komme – und genau so kannst Du anfangen.

Oben die zwölf Monate, Januar bis Dezember, hinten eine dreizehnte Spalte für die Jahreswerte. Links untereinander:

  • Umsatzerlöse – aus der BWA abgelesen, Monat für Monat eingetragen.
  • Wareneinkauf – sofern Dein Unternehmen einen hat. Umsatz minus Wareneinsatz ergibt den Rohertrag.
  • Personalkosten – fast überall ein signifikanter Faktor. Rohertrag minus Personalkosten ergibt den vorläufigen Ertrag.
  • Alle restlichen Kosten in einer Zeile. Die meisten Unternehmen haben nur drei nennenswerte Kostenblöcke: Ware, Personal, Rest.
  • Unten das vorläufige Ergebnis – es muss mit der BWA übereinstimmen.

Ein Blatt, und Du siehst auf einen Blick, was in dem Unternehmen los ist. Ist das Jahr noch nicht um, schreibst Du über die fertigen Monate IST und füllst die restlichen mit SOLL-Zahlen: Den Umsatz schätzt Du, den Materialeinsatz leitest Du prozentual aus den Vormonaten ab, Personalkosten und Rest bleiben meist gleich. Schon hast Du Deine erste Planungsrechnung – und eine Idee, wo Dein Unternehmen am Jahresende steht.

Der eigentliche Gewinn kommt später: Wenn Du die Ist-Zahlen über die Soll-Zahlen schreibst, siehst Du, ob Deine Planung hingekommen ist. Zweihunderttausend Euro Umsatz geplant, hundertdreißigtausend gekommen – wie kommt das? Wer sich diese Frage stellt, ist voll im Controlling.

Wenn Du nicht weißt, wie Du anfangen sollst: Schreib mir an or@rosenbaum-consulting.de, dann schicke ich Dir ein leeres Muster. Und wenn Du keine Zeit dafür hast, ist genau das Dein Problem – denn außer Dir macht es keiner.

Controlling beginnt nicht mit Software – es beginnt mit einem Blatt, zwölf Monaten und Deinen eigenen Zahlen.

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